Quer durchs Ruhrgebiet I: Von Essen nach Gelsenkirchen

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Für die Fahrt wurde der Tw 46 der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen eingesetzt, das war ein klassischer 6achiger Gelenkwagen von Düwag , mit Baujahr 1969 aus der jüngsten Serie. Der Wagen war für Tunnelbetrieb adaptiert worden und war daher rot/weiss lackiert und nicht im klassischen Gelb/Beige.

Merkwürdigerweise startete die Fahrt in Essen, obwohl ein Gelsenkirchener Fahrzeug eingesetzt wurde.

Der kürzeste Weg (auf Straßenbahnschienen) von Essen nach Gelsenkirchen ist die Strecke der Linie 127 (heute 107) über Katernberg, und da sind wir hergefahren.

Der erste Stop war wohl nach der Haltestelle „Am Freistein“, und zwar direkt nach der Abzweigung in die Stoppenberger Straße von der Strecke nach Altenessen (und damals auch Gelsenkirchen-Horst). Planmässig kommen auf der 127 nur Essener Fahrzeuge zum Eisatz, bei dieser Fahrt hat man dann so getan, als würde die Bogestra einen Kurs bestücken.
Dies ist auf der Essener Straße kurz vor Stoppenberg, etwa an der heutigen Haltestelle Herbertshof
Nur Anhand des Straßenschildes kann man den Ort erkennen: Die beiden Wagen begegnen sich an der Schwanhildenhöhe etwas südlich des Zentrums Stoppenberg
Und jetzt sind wir in Katernberg, kurz vor „Abzweig Katernberg“ wurde eine
Zechenbahn gekreuzt. Im Hintergrund ist der Förderturm der Zeche Zollverein. Die Zeche ist heute Denkmal bzw. Museum wird als UNESCO Weltkulturerbe intensiv touristisch vermarktet, damals war sie noch in Betrieb (die Kohleförderung wurde Ende 1986 stillgelegt, die Kokerei 1993).
Die nächste Begegnung mit einem Planzug ist auf der Katernberger Straße kurz vor der Stadtgrenze
Hier sind wir an der Stadtgrenze, an der Gelsenkirchener Trabrennbahn. Sonntags morgens fuhr die Bogestra einige Fahrten bis zur Trabrennbahn an der Stadtgrenze selber, und als eine solche Fahrt posiert hier der Sonderzug.

An der Trabrennbahn haben wir wohl umgedreht, die folgenden Fotos sind jetzt von der Rückfahrt nach Essen.

Der nächste Fotostop ist wieder in Essen wischen Katernberg und Stoppenberg südlich der Zeche Zollverein. „Kapitelwiese“ heissen Haltestelle und Straße, und wäre nicht das Straßenschild, würde man den Ort heute nicht wiederfinden
Mitten in Stoppenberg an der Haltestelle Ernestinenstraße, dies ist durchaus wiedererkennbar
Weiter südlich auf der Essener Straße, vor Hausnummer 125
Und jetzt gibt es ein Foto vom Betriebshof Stadtmitte der EVAG. Der Bogestra Tw steht hier inmitten von blau-gelben Essener Fahrzeugen.