Quer durchs Ruhrgebiet I: Von Gelsenkirchen nach Essen

in

,
Avatar von Manfred

von

Der kürzeste Weg (auf Straßenbahnschienen) von Gelsenkirchen nach Essen ist die Strecke der Linie 127 über Katernberg, und da sind wir hergefahren. Eingesetzt wurde der Tw 46, mit Baujahr 1969 einer der jüngsten Düwag 6achser. Der Wagen wurde für Tunnelbetrieb adaptiert und kommt daher rot/weiss lackiert daher statt im klassischen Beige.

Im Regelbetrieb verkehren auf der 127 ausschliesslich Essener Fahrzeuge. Nur Sonntags morgens fuhr die Bogestra einige Fahrten bis zur Trabrennbahn an der Stadtgrenze selber, als eine solche Fahrt posiert hier der Sonderzug.
Im weiteren Verlauf der Fahrt hat man dann so getan, als würde die Bogestra einen Kurs der 127 bestücken. Der nächste Fotostop ist schon in Essen zwischen Katernberg und Stoppenberg südlich der Zeche Zollverein. Kapitelwiese heissen Haltestelle und Straße, und wäre nicht das Straßenschild, würde man den Ort heute nicht wiederfinden
Mitten in Stoppenberg an der Haltestelle Ernestinenstraße, dies ist durchaus wiedererkennbar
Weiter südlich auf der Essener Straße, vor Hausnummer 125
Und jetzt sind wir mitten in Essen, im Betriebshof Stadtmitte der EVAG. Der Bogestra Tw steht hier inmitten lauter blau-gelber Essener Fahrzeuge

Die Rundfahrt ging dann weiter quer durch Essen, Fotos gibt es unter anderem aus Frintrop (Endstelle Unterstraße) und Rellinghausen. Danach ging es noch nach Mülheim zum Hauptfriedhof und Betriebshof. Die Fotos davon sind in Teil 2 und 3. Hier kommen noch ein paar Fotos von der Rückfahrt nach Gelsenkirchen ebenfalls auf der Strecke der Linie 127.

Aufgrund der Häuser im Hintergrund behaupte ich mal, dies ist „Am Freistein“, und zwar direkt nach der Abzweigung in die Stoppenberger Straße von der Strecke nach Altenessen (und damals auch Gelsenkirchen-Horst)
Dies ist auf der Essener Straße kurz vor Stoppenberg, etwa an der heutigen Haltestelle Herbertshof
Nur Anhand des Straßenschildes kann man den Ort erkennen: Die beiden Wagen begegnen sich an der Schwanhildenhöhe etwas südlich des Zentrums Stoppenberg
Kurz vor dem Abzweig Katernberg gab es einen Bahnübergang mit einer Zechenbahn. Im Hintergrund der Förderturm der Zeche Zollverein, heute Museum/Denkmal, damals vielleicht noch in Betrieb (je nach exaktem Datum der Fahrt, denn 1986 wurde sie stillgelegt)
Und hier das letzte Foto, wir sind fast wieder in Gelsenkirchen. Die beiden Züge begegnen sich auf der Katernberger Straße kurz vor der Stadtgrenze