Burgund

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Der „große“ Urlaub im Jahr 2025 war dann mal etwas ganz anderes. Üblicherweise organisieren wir unseren Urlaub selber, diesmal entschieden wir uns jedoch für eine organisierte Studienreise, und zwar nach Frankreich ins Burgund, veranstaltet von „Studiosus“.

Organisierte Reisen sind eigentlich nicht so meine Sache, ich mag die Unabhängigkeit. Bei einer organisierten Reise ist das Programm fest vorgegeben, ob die Reiseleitung „gut“ ist weiss man auch nicht und dann sind da auch noch die Mitreisenden, mit denen man sich arrangieren muss.

Dafür entschieden hatte ich mich diesmal aus einigen Gründen: Studiosus hat einen recht guten Ruf, was die wissenschaftliche Ausbildung der Reiseleiter angeht, wir erwarteten also fundierte Erläuterungen, und Route und Programm interessierten uns. Wahrscheinlich war es auch die Sprachbarriere, in Frankreich soll man ja ungerne in Fremdsprachen kommunizieren, die wir so umgehen konnte.

Nun, das Programm war im Prospekt ausführlich beschrieben, wir wussten also was auf uns zukommt. Als Fazit will ich festhalten, das es ein bisschen viel Kirchen und Klöster waren und insbesondere die Kunst daran und darin, die von der Reiseleiterin ausführlichst erläutert wurde – für mich irgendwann eher langweilig, so genau wollte ich es dann doch nicht wissen. Was etwas fehlte, war Natur, Städte im allgemeinen und industrielle Bauten.

Vor der Reise machten wir Witze über den den erwarteten Prozentsatz an „Oberstudienräten“ unter den Teilnehmern, und so war es dann auch. Recht viele Lehrer/Lehrerinnen waren dabei, aber auch „Herr und Frau Doktor“ aus allen möglichen Berufsrichtungen, vorwiegend im Ruhestand. Die Gruppe war allerdings recht klein, und wirklich nervend war nur ein pensionierter Lehrer aus dem Siegerland, der mit einer analogen Kameraausrüstung aus den 80er Jahren herumlief und immer im Bild stand.

Kommen wir zur Tour, dies hier ist der Reiseverlauf:

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