Ausflug nach Den Helder

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Ich hatte bei der Hinfahrt erwähnt, das es bei der Fährüberfahrt fürchterlich schnell geht. Wir wollten uns das Procedere nochmal in Ruhe anschauen und haben daher heute einen Ausflug nach Den Helder aufs Programm gesetzt.

MIt dem Auto sind wir bis dort nicht hingefahren, die Fährüberfahrt haben wir dismal „zu Fuß“ durchgeführt. „Park and Ride“ für einen Fahrt aufs Festland ist nicht sehr beliebt, bei unserer Ankunft auf dem recht kleinen Parkplatz an der Fähre fanden wir problemlos einen Platz. Dann haben wir uns umgeschaut.

Am Ufer am Anleger. Die Fähre kommt. Es ist wieder die „große“ Fähre, die Texelstrom

Das Schiff in groß
Das Ganze ist wirklich gut durchorganisiert. Links verlassen die ankommenen Passagiere und Autos das Schiff, wir können schon an Bord gehen
Wieder stehen wir vorne während der Überfahrt
Der Blick geht auf die Marinebasis Den Helder, den Hauptsrtützpunkt der niederländischen Marine.

Für Fussgänger ist der Anleger auf dem Festland etwas unwirtlich, wenn man nicht den bereitstehenden Bus in die Stadt nimmt. Ein einsames Hotel, praktischerweise „Lands End“ genannt, steht am Anleger, ansonsten muss man den kahlen und asphaltierten Deich entlanglaufen:

Der Blick auf Wasser: Beide Fähren treffen sich in der Mitte

Nach einem guten Kilometer biegen wir dann links ab ins Städtchen hinein.

Wir gehen über die Postbrug. Dahinter die aus 1840 stammende Petrus en Pauluskerk
Blick weiter entlang der Kerkgracht, das Gebäude mit dem weissen Turm ist das ehemalige Rathaus von Den Helder
Und dann wird man (endlich) in der Stadt willkommen geheissen …
Die Beatrixstraat ist die Hauptstraße Den Helders und hier zeigt sich, genau wie in Deutschland, das Problem der Einkaufsstraßen in Innenstädten: der Einzelhandel ist auf dem Rückzug. Blocker – links im Bild, ging Ende 2025 in Konkurs und ist seitdem geschlossen. Hinter mir befindet sich das ehemalige Kaufhaus Vroom &Dressman, die Die Kette ging 2015 bankrott, Nunmehr, nach langem Leerstand, entstehen hier neue Wohnungen
Richtung Westen führt der Beatrixstraat zum 1908 gebauten Wasserturm
Wir haben einen Blick auf den Bahnhof geworfen

Dann hatten wir eine Pause in einen Café auf der Beatrixstraat und machten uns anschließend auf den Rückweg entlang einer etwas anderen Route, die uns durch die „Oude Rijkswerft Willemsoord“ führt, heute ein Museumshafen.

Den Namen dieses Kanals habe ich nicht genau ergründen können. Die Straße links davon heisst Westgracht,, die Straße rechts Keizersgracht

Zwei Fotos von den Museumsschiffen:

Ebenfalls findet sich dort das niederländische Marinemuseum. Ausgestellt ist u.a. das U-Boot „Tonijn“

Und dann geht es die restlichen Meter zwischen Fahrbahnen, Parkplätzen und Zäunen entlang zum Anleger und mit der nächsten Fähre zurück auf die Insel.

Als Füßpassagiere können wir bis zum Schluss an Deck bleiben, daher ein Foto des Anlegers und Parkplatzes auf den Helder aus der Nähe

Nach einer Pause im Hotel steht noch das Abendessen auf dem Programm, da haben wir es nicht weit, ziemlich nah am Hotel am Anfang der Dorpsstraat liegt das Restaurant „Oranjerie ‘t Vogelhuis“, in der wir heute reserviert haben. Das Essen fanden wir hier sehr gut.

Oranjerie ‘t Vogelhuis