An einem Novembertag (vermutlich dem 16.) im Jahr 1981 habe ich mich an den Gleisen in Bochumer Stadtteil Gerthe, an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel gelegen, wiedergefunden. Wenn mich das Gedächtnis nicht trügt (was allerdings wahrscheinlich ist), wollte ich die Bahnen vor den noch stehenden „Zechenhäusern“ (ich hab keine Ahnung wer sie wirklich erbaut hat) am Castroper Hellweg fotografieren.
Das Wetter war durchwachsen, zwar wolkig, aber dann und wann konnte man die Sonne doch erahnen, und das war für die analoge Fotografie damals nicht so gut. „Mittenbetonte Integralmessung“ war die Methode der Belichtungsmesser, und die kam mit hellem Himmel und dunklen Motiven nicht so gut klar. Das sieht man bei diesen Fotos deutlich.







Vermutlich einen Tag später, am 17., war ich nochmal in Gerthe bzw. etwas südlich davon, in Hiltrop. Hier, etwas südlich des ehemaligen Betriebshofes Gerthe, gibt es entlang des Castroper Hellwegs ebenfalls noch Häuser aus den 30er Jahren, die sogar modernisiert wurden und heute noch stehen. Die Gesamtsituation hat sich allerdings stark verändert. Damals fuhr die Straßenbahn auf einem besonderen Bahnkörper neben der Straße, seit 1984 ist die Straße vierspurig mit den Gleisen der Straßenbahn in der Mitte.


Und zwei Nachschüsse auf die Bahn in Richtung Gerthe:

