Für Houston hatte ich nur einen Tag vorgesehen, und böse darüber war ich wirklich nicht. Viel für Touristen hatte ich in der Stadt nicht entdecken können. Heute ging es los auf die lange Reise nach Florida, aber noch nicht gleich auf die Interstate Richtung New Orleans. Ein erster Stop war in Galveston vorgesehen, nur gut 50 Meilen südlich Houstons am Golf von Mexiko gelegen. Es rühmt sich seiner erhaltenen historischen Altstadt, wurde die Stadt doch 1839 gegründet und war in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zeitweise die größte Stadt Texas. Da wollten wir uns mal umsehen.
Wir fahren die gleiche Autobahn wie gestern Richtung Downtown und heute halte ich die Kamera bereit, aber das Wetter ist diesig und von der Skyline Houstons nicht viel zu sehen.




In Galveston parken wir mitten im Historischen Distrikt auf der Strand Street und laufen diese dann entlang. Es ist ziemlich leer und fürchterlich kalt. Ein paar Eindrücke:



An der 25th Street, mehr oder weniger das Ende des historischen Distrikts, finden wir dann in der ehemaligen Santa Fe Station, dem jetzigen „Shearn Moody Plaza Office Building“, das Eisenbahnmuseum. Den tentativen Plan, es zu besichtigen, setzten wir in die Tat um:








Nach dem Museumsbesuch geht es zurück durch die Altstadt zur Waterfront.


An der Waterfront gibt es Aussicht auf Bohrinseln und Schiffe und für Touristen das Texas Seaport Museum.



Zum Texas Seaport Museum gehört die Dreimast-Bark „Elissa“, 1877 in Aberdeen gebaut, die in ihrer aktiven Zeit sogar einmal den Hafen Galvestons angelaufen hatte und ansonsten keine Verbindung zu Texas hatte, als Ausstellungsstück. Wir haben das Schiff mal besichtigt. Auf der Elissa:
Total durchgefroren, gibt es danach eine Kaffee- und Aufwärmpause bei Starbucks und wir machten uns nun auf in Richtung New Orleans. Unser Tagesziel ist Sulphur, etwa auf halber Strecke. Wir fuhren soweit möglich entlang der Küste, eigentlich wollten wir mit der Fähre nach Port Bolivar und dann entlang des Highway 87 fahren, entschieden uns aber aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit für die Autobahn. Dabei landeten wir auf dem Highway 99, eine ziemlich neue Straße und außerdem seit allerneuestem (ca. seit einem Monat) eine Toll Road – in den Karten war das noch nicht eingetragen. Und es gab keine Möglichkeit, vor der Mautstelle umzukehren und Barzahlung war auch nicht möglich. Wir mussten daher den Transponder im Auto einschalten. Das wäre teuer geworden können, da Avis dann gleich für 14 Tage die Grundgebühr berechnet hätte, bei nur einmaliger Nutzung. Allerdings funktionierte die Mauterhebung wohl noch nicht, es kam nie eine Rechnung.
Hier haben wir Texas verlassen und sind nun in Lousiana. Die Aufnahmen entstanden kurz hinter der (unsichtbaren) Grenze im Cameron „Parish“ – so heissen dort die Counties:
Weiter entlang des Gulf Beach Highways:
Der Tag war lang, als wir in Sulphur ankamen war es schon spät und dunkel. Wir kamen von Süden den Highway 27 hoch, und das Hotel lag direkt hinter der Kreuzung mit der Interstate 10 noch vor dem eigentlichen Ort. Nach dem Check In machten wir uns schnell auf zum Abendessen etwas weiter entlang der Straße Richtung Downtown, ich glaube wir hatten mexikanisches Essen.
Hotel: Hampton Inn Sulphur
gefahren: 271 Meilen