Schermbeck

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Schermbeck ist nur ein kleines Intermezzo und eigentlich nicht der Erwähnung wert, fotografiert haben wir dort auch so gut wie nicht.

Wir wollten uns eine „kleine Auszeit“ gönnen, und es viel uns nichts anderes ein als ein Wellnesshotel nicht allzu weit von Köln entfernt zu suchen, obwohl ich diese Hotels eigentlich als recht teuer empfinde – und hier trifft dies nun wirklich zu.

Ausgesucht haben wir das Landhotel Voshövel in Schermbeck am Niederrhein, rund 100 Kilometer nördlich von Köln gelegen. Ach ja, der Termin war Pfingsten, von Freitag bis Sonntag, dass es da kein Schnäppchen wurde war natürlich klar.

Die Anreise am Freitag war dann gleich mal das erste Problem. Wir waren vorher noch in der Düsseldorfer Innenstadt und als es endlich richtig los ging, gab es den obligatorischen Dauerstau auf der A3. Wir sind also mehr oder weniger über Stadtstraßen durch Duisburg gefahren und als Resultat brauchten wir 2 Stunden für die 60 Kilometer bis zum Edeka in Hünxe, dem Dorf vor dem Hotel, wo wir Wasser einkauften und noch eine Kaffeepause einlegten.

Voshövel kommt aus dem Plattdeutschen und heißt Fuchshügel, konsequenterweise finden wir einen Fuchs vor dem Eingang.
„Bretz Komfort“, gestaltet mit Möbeln der gleichnamigen „Möbelmanufaktur“, war die günstigste verfügbare Zimmerkategorie und wurde von uns gebucht. Der Stil, für den sich das Hotel ziemlich lobt, ist nun nicht so richtig mein Geschmack, aber auszusetzen gab es am Zimmer nichts.
Zwesche Aperol Spritz un Bier … (sehr frei nach BAP). Ein Welcome Drink war inklusive

Von unserem Zimmer hatten wir einen guten Blick auf den Wellnessbereich. Da wir ja erst um 16:00 Uhr angekommen waren, haben wir ihn heute nicht mehr ausprobiert, einziger Tagesordnungspunkt war noch das Abendessen.


Am Samstag haben wir dann nach dem Frühstück tatsächlich einen kleinen Spaziergang gemacht. Es gibt immer noch eine Menge Grün auf dem Gelände des Resorts und wir sind einmal an der Grenze entlang darüber gelaufen, vorbei am „Confideum“, wo man heiraten kann, an der Grenze zum Golfplatz entlang bis zur „Sinneswiese“ und der Grillhütte. Und dann über den Parkplatz wieder zurück.

Unterwegs auf dem weitläufigen Gelände
Die Sinneswiese

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen: Den größten Teil des Tages waren wir im Wellnessbereich und haben uns dann und wann im Pool abgekühlt.

Nachmittags gab es dann nochmal einen „Aperitif“ an der Bar, gefolgt vom Abendessen, und das war es dann schon wieder.


Und am Sonntag haben wir gemütlich gefrühstückt und sind dann abgereist. Um 10 Uhr ging es los. Auf der A3 war nur wenig Verkehr, so dass wir diesmal gerade eine Stunde für die 100 Kilometer bis nach Köln brauchten.